Hänigser Teerkuhle - BfF_Sehnde

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Hänigser Teerkuhle

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Bericht und Aufnahmen: 
Andreas Niesel
Heute, am 21. August wollten wir einen Ausflug nach Hänigsen unternehmen. Dort befindet sich eines der ältesten Erdölvorkommen Norddeutschlands. Hier kommt das dickflüssige Erdöl von selbst an die Erdoberfläche und wird abgeschöpft. Der Heimatbund Sehnde unter Leitung von Frau Ostmann und Herrn Strelow hatte zu diesem Ausflug eingeladen. Wir trafen uns am frühen Nachmittag am Sehnder Rathaus. Betreuer Andreas Niesel hatte hier für uns ein spannendes Quiz vorbereitet. So erfuhren wir jetzt schon viel Interessantes über unseren bevorstehenden Ausflug:

1. Vor fast 500 Jahren wurden die Hänigser Teerkuhlen das erste Mal urkundlich erwähnt.
2. Erdöl entsteht aus Plankton und Algen, das sind kleine tierische oder pflanzliche Organismen, die im Wasser treiben.
3. Es dauert mindestens 10.000 Jahre, bis aus Plankton Erdöl entsteht, meistens aber noch viel, viel länger.
4. Das Erdöl hat man früher mit Eimern gesammelt, kleine Mengen mit Tüchern, Binsenbesen oder sogar mit Gänseflügeln.
5. Die letzte Frage lautete: „Wofür verwendeten die Menschen damals das Öl?“ Die Antworten waren gar nicht so einfach, wir bekamen sie aber alle heraus: als Leuchtmittel in Lampen (Lampenöl), für Fackeln, als Schmieröl für die Achsen der Pferdewagen, sls Heilmittel für Tiere und Menschen.

Jetzt ging es aber endlich los. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir nach Hänigsen. Dort angekommen, erhielten wir von den Mitgliedern des Heimatbundes eine interessante Führung über das ganze Gelände. Hier bekamen wir viel zu sehen: Bohr- und Gewinnungsgeräte, verschiedene Förderpumpen, ein Erdöllabor, einen alten hölzernen Förderbock und natürlich die Teerkuhlen, wo das Erdöl von selbst an die Oberfläche kommt. Anschließend konnten wir noch ein kleines Erdölmuseum besichtigen. Hier trugen wir uns natürlich alle in das dortige Gästebuch ein. Jetzt hatten alle Hunger. Während wir auf die Bratwürstchen vom Grill warteten, unternahmen einige von uns noch eine spannende Suche nach einem Geocache der alten Burgdorfer Kreisbahn hier ganz in der Nähe. Dabei erfuhren wir zufällig, dass es hier auch 6 Fahrraddraisinen und eine große Handhebeldraisine gibt. Vielleicht besuchen wir diese im nächsten Jahr auch… Gestärkt mit den leckeren Bratwürstchen traten wir schließlich am späten Nachmittag die Heimfahrt nach Sehnde an.

 
Lokales Bündnis für Familie - Sehnde
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