Museum Hildesheim - Hieroglyphen - BfF_Sehnde

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Museum Hildesheim - Hieroglyphen

Aktionen 1


Enno
Am 30.07.2015 fand der Ausflug ins Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim zum Thema Hieroglyphen statt. Wir haben uns am Sehnder Bahnhof um 09.40 Uhr getroffen und sind dann mit dem Zug zum Hildesheimer Hauptbahnhof gefahren. Danach ging es mit dem Bus zum Museum. Wir waren insgesamt 15 Kinder und zwei Betreuer.
Im Museum wurden wir empfangen und uns wurde mitgeteilt, wo wir unsere Sachen einschließen konnten. Dann hat uns eine Mitarbeiterin vom Museum zu einer Scheintür geführt. Die Scheintür war aus Stein, wo kein Mensch durchgehen konnte. Dort haben wir erfahren, das die Ägypter glaubten, das sie alles, was sie im Leben nach dem Tod haben wollten, mit in ihre Grabkammer nehmen mussten oder es auf ihre Scheintür einmeißeln lassen mussten. Vor der Tür stand eine Schale, wo man alles reinlegte, was man glaubte, das der Verstorbene in dem Leben nach dem Tode brauchen könnte. Die Ägypter glaubten, dass die Seele durch diese Tür durchgeht, aus der Schale die Sachen nehme würde, und sie mit in das Land des Todes nimmt.
Uns wurde erzählt, dass die Männer über den Frauen standen. Nur etwa jeder zehnte Junge konnte zur Schule gehen, und noch sehr seltener Mädchen, da die meisten sehr arm waren. Danach wurde uns gesagt, dass jeder Pharao einen Großwesir hatte, dieser war sein erster Stellvertreter und kam in der Rangfolge noch vor den eigenen Kindern. Die Ägypter trugen Leinentücher als Kleidung, weil sie kühlten.
Dann sind wir eine Etage höher gegangen. Dort haben wir zwei Mumien in Sarkophagen gesehen. Uns wurde erklärt, dass die Mumien nach ihrer Verwicklung noch mit Holz umschlossen wurden. Im Anschluss daran sind wir zu den Göttern gegangen. Es gab eine ganze Anzahl von Göttern. Uns wurde Osiris und seine Geschichte vorgestellt. Er ist der Gott der Unterwelt und des Todes. Uns wurde noch erzählt, dass die Ägypter nicht an Himmel und Hölle glauben, sie glaubten, dass ihr Herz nach dem Tode auf die Waage kommt. Auf der anderen Seite der Waage lag die Feder der Göttin Maat. Wenn man böse war, war das Herz schwerer als die Feder, dann wurde das Herz von Krokodil aufgefressen.
Nachdem wir mit unserer Expedition fertig waren, haben wir noch eine kleine ägyptische Schrifttafel erstellt. Wir haben ein kleines Brett bekommen und ein paar Stäbe. Dann wurden die Stäbe in einer bestimmten Reihenfolge auf das Brett geleimt. Danach wurde in den Rahmen flüssiges Wachs gegossen. Während der Wachs abkühlte, haben wir uns aus viereckigem Holz Stifte angefertigt. Das Holz wurde mit Schleifpapier bearbeitet. Die Stifte hatten keine Mine. Im Anschluss daran haben wir ägyptischen Hieroglyphen mit unserem Stift auf das Brett geschrieben. Wir haben dafür eine Übersetzungsliste bekommen. Auf dieser stand, welche Hieroglyphe welche Bedeutung hat (Zeichnung = Buchstabe). Als wir fertig waren, sind wir noch in eine Eisdiele gegangen und haben ein Eis gegessen. Danach haben wir die Rückfahrt angetreten.
Ich fand es sehr interessant und habe viel gelernt. Bei der Bewertung habe ich alle Punkte mit gut angegeben. Für den, der sich für Ägypten interessiert, ist es genau das Richtige, aber es ist auch was zum Ausprobieren.




Maja
Dank des Kulturvereins Sehnde hatten wir am 30.07. die Möglichkeit die Schrift der alten Ägypter kennenzulernen. 15 Kinder und 2 Betreuer nahmen an der Aktion teil und trafen sich um ca. 09.40 Uhr am Fahrkartenautomaten am Sehnder Bahnhof. Wir stiegen in die Bahn, die uns nach Hildesheim brachte. Dort angekommen gingen wir zur Bushaltestelle und warteten auf den Bus der Linie 1. Dieser fuhr uns zur Haltestelle „Museum“, da wollten wir ja schließlich auch hin! Nach 2 Minuten Fußmarsch im Museum angekommen, hat Inken erst einmal Eintrittskarten für alle besorgt. Als das erledigt war, zeigte uns die nette Museumsführerin die Scheintür. Die Scheintür heißt Scheintür, weil sie so scheint wie eine Tür, aber keine ist. Stattdessen befand sich dahinter das Grab eines Toten. Auf der Scheintür waren all die Dinge eingemeißelt, die der Tote zum Weiterleben haben wollte. Die Ägypter glaubten nämlich, dass Verstorbene nach dem Tod im Jenseits weiterleben würden.
Danach kamen wir zu einer Vitrine in welcher sich eine Skulptur eines Schreibers befand. Der Schreiber trug bei seiner Arbeit ein Seidentuch um seine Hüfte. Denn wenn er im Schneidersitz saß, war das Tuch unter Spannung und diente ihm als Tisch. Des Weiteren konnten wir uns noch einen Sarkophag von innen ansehen und die tollen Zeichnungen und Bilder bestaunen. Die Ägypter haben viel mehr Zeichen als wir, nämlich tausend Stück an der Zahl! Daraufhin ging es in den Workshop, wo wir mit Holz und Leim einen „Bilderrahmen“ fertig stellten. Die Museumsdame hat dann Wachs in den Rahmen gegossen. Als das Wachs abgekühlt war, durften wir mit unserem selbst geraspelten Holzstift Hieroglyphen in den Bilderrahmen ritzen. Danach sind alle in den Shop gegangen, um sich dort ein Souvenir zu kaufen. Die gekauften Sachen wurden in die Rucksäcke verstaut und ab ging es mit dem Bus zur Eisdiele, wo allen eine Kugel Eis spendiert wurde. Zu Fuß gingen wir zum Bahnhof und per Bahn wieder nach Sehnde zurück. In Sehnde wurden wir am Bahnhof von unseren Eltern abgeholt. Danke an den Kulturverein Sehnde, für diesen sehr interessanten und lehrreichen Ausflug ins Römer- Pelizaeus Museum. 
 
Lokales Bündnis für Familie - Sehnde
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