Radtour zu den untergegangenen Siedlungen - BfF_Sehnde Ferienpass2013

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Radtour zu den untergegangenen Siedlungen

Berichte Teil 2
 

   von Katharina, Sehnde 26.07.

Am 26.07 um 14 Uhr haben wir uns bei 32 Grad zu einer Radtour mit Frau Verhoef und Herrn Strelow vom Heimatbund am Rathaus Sehnde getroffen. Jeder von uns bekam ein Button mit seinem Namen, diesen steckten wir uns an. Wir fuhren in Richtung Bolzum, vor der Bahnlinie bogen wir in einen Feldweg und erreichten unsere erste Station "Klein Sehnde". Klein Sehnde bedeutet Wiesenort und wurde erstmalig 1274 erwähnt, und bestand aus 8 Bauernhöfen, sowie einem adligen Haus, dieses soll im Besitz des Pastors von Bolzum gewesen sein. Vor den Höfen befanden sich sogenannte Rottekuhlen (Teiche), diese dienten der Flachsgewinnung. Von unserem Standort in Klein Sehnde konnten wir, wenn wir in Richtung Grethenberg blickten, auch ein ehemaliges Ölfeld sehen, darauf waren 1860 3 Ölturme. Diese Quelle versiegte, als dann der Mittellandkanal gebaut wurde. Von hier aus ging es dann in Richtung Ladeholz, hinter die Kippe in Nähe der alten Ziegelei. Hier sahen wir dann den zweiten Gedenkstein. Die Siedlung hieß Sörßen von 1360. Sie bestand aus 12 Hofställen und wurde vor der "Stiftsfehde" um 1590 aufgegeben. Sörßen bedeutet soviel wie: Dorf auf saurem Boden. Hier machten wir dann unser Pichnick. Es gab Käse- und Würstchenspieße, Melone, Weintrauben, Mineralwasser und Süßigkeiten gab es auch. Nach der Pause fuhren wir dann nach " Schüttelobeke". Dieser Ort wurde 1117 erstmalig urkundlich erwähnt, der Name bedeutet Aufschüttung am Wald und soll seinerzeit aus 24 Häuser bestanden haben. Von hier aus ging es dann wieder zurück. Bei dem Wetter waren dann auch alle froh, als wir wieder am Rathaus ankamen.





Veranstalter Heimatbund Sehnde, Leitung Hannelore Verhoef


 
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