31.07.2018 Graffiti Projekt - BfF_Sehnde

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31.07.2018 Graffiti Projekt

Aktionen
           
Graffiti Projekt  31. Juli und 1. August

Tag 1: Als am 31. Juli alle 7 Kinder am Anfang des Radtunnels der Chausseestraße in Sehnde eintrafen, begrüßte uns Frau Kramann. Anschließend erzählte sie uns eine Menge über Graffiti: Dass es extra Gebäude gibt wie den Bunker in Hannover-Nordstadt, wo man Graffiti sprayen darf oder von Zügen, wo es natürlich verboten ist. Danach erzählte uns Frau Kramann, zu welchem Thema wir die zwei Tage “sprayen“. Wir saßen mitten im Radtunnel und auf der rechten Seite war schon alles fertig, die Wand wurde von der Gruppe des ersten Termins der Ferienpassaktion gesprayt. Auf der anderen Seite aber sollten wir loslegen! Schnell bekamen wir noch Handschuhe und eine Atemschutzmaske, die war sehr notwendig wegen der Dämpfe der Sprüdosen. Es gab eine kleine Einweisung, welche Aufgaben jeder für die nächsten Stunden hat. Ich hatte die Aufgabe mit Viktoria ein Sehnde-Schriftzug Graffiti zu sprayen, Frau Kramann hatte es am Vortag schon mit Gelb vorgezeichnet. Wir sollten es aber mit Rot und Orange aussprayen.
Viktoria hat oben mit Rot angefangen und ich ab der Mitte mit Orange. Sorgfältig haben wir Buchstabe für Buchstabe gesprayt.Es war gar nicht so einfach, denn man musste sehr genau sein! Aber wir wurden schnell fertig. Zwischendurch gab es eine Pause, in der etwas essen und trinken konnten. Erst jetzt konnten wir sehen, welche Graffitis die anderen Kinder gemacht haben. Es gab schon einen gut erkennbaren Hai und einen Okerwal, viele Fische und natürlich das Sehnde-Graffiti! Außerdem waren von Anfang bis Ende Wellen. Das Thema war nämlich Wasser. In den Wellen gab es dazu auch fünf  vorgezeichnete Bullaugen, die am nächsten Tag schön von uns ausgefüllt wurden.Es war auch schon ein fast fertiger Strand zu sehen, daneben konnte man die Umrisse zweier Delfine erkennen, die Lea gesprayt hatte. Als fast alle eine halbe Zitronenwasserflasche ausgetrunken hatten und auch ihre Brote aufgegessen hatten, sagte Frau Kramann, dass die Pause zu Ende sei und wir jetzt weitermachen sollen. Viktoria und ich machten weiter, das Orange sollte in dem Rot verschmelzen. Frau Kramann hatte uns gesagt, dass wir die Dose schräg halten sollten, sodass die Farbe mit vielen kleinen Punkten aus dem Cap kam und nach hinten immer größer wurde. Zwischendurch kamen viele Radfahrer vorbei. Fast alle stiegen ab, so wie es auf unserem Hinweisschild zu Beginn des Tunnels stand.
Manche stiegen aber auch nicht ab. Das war ärgerlich, weil es ja nur zur Sicherheit der Radfahrer und für uns war. Aber diejenigen, die abstiegen, haben uns sogar gelobt und sind für paar Sekunden stehen geblieben! Wir waren sehr stolz! Viktoria und ich waren jetzt fast fertig, jetzt fehlten nur noch schwarze Umrandungen und Verdickungen, damit es den Bubble-Efeffekt bekam. Wir arbeiteten mit einem Brett und benutzten es so wie ein Linieal, damit es schön gerade wird. Das war  eine schwierige Arbeit, weil es sehr heiß war! Außerdem mussten wir auch eine Leiter benutzten. Dabei sind wir wegen der Hitze immer wieder zum Wasser gegangen, auch alle anderen hatten Probleme mit der Hitze! Das war auch kein Wunder, es waren nämlich über 30 Grad! Wir waren aber zum Glück auch fast fertig, nur noch ein paar Verbesserungen mussten getätigt werden. Kurz darauf sagte auch schon Frau Kramann, dass wir aufräumen sollten. Wir mussten alle Dosen wegräumen und sie wieder in eine Kiste stecken, danach  noch den Tisch und die Bänke in einen Garten räumen. Als auch die Schablonen (wir hatten sogar eine Schablone mit einem Niedersachenpferd von einem Anwohner bekommen) weggeräumt waren, machten wir alle noch einen kleinen Rundgang und sprachen über Verbesserungen der jetzt entstandenen Kunstwerke und beschlossen, was wir morgen noch machen wollten. Dann gingen oder fuhren alle nach Hause. Am Abend haben zwei junge Männer namens Lukas und Daniel noch unsere Kunstwerke etwas verbessert ;).

Tag 2
Als alle beim Radtunnel in der Chausseestraße eingetroffen waren, mussten wir erstmal den Tisch, die Bänke und die Graffitidosen aus dem Lager (ein Haus um die Ecke) räumen. Als dann alles aufgebaut und alles startklar war, haben wir unsere Aufgaben gesagt bekommen. Ich war noch nicht fertig mit dem Sehnde-Graffiti vom Vortag und musste es deshalb noch zu Ende bringen. Daniel und Lukas hatten am letzten Abend noch zwei Lights auf unser Graffiti gesetzt, die schwarzen Linien dicker gemacht und noch weiße dünne Linien gesetzt. Außerdem haben sie noch nicht gesprayte Räume unten an den Sehnde-Buchstaben gesprayt, die wir, Viktoria und ich, mit Schwarz ausfüllen sollten . Schnell hatten wir die Arbeit erledigt und es sah richtig gut aus! Von den anderen Kinder sah es ebenfalls gut aus, der Okerwal wurde immer echter. Mike hat es echt schön gemacht und dabei nur wenige Tipps von Frau Kramann bekommen. Ganz anders als bei uns, wir haben sehr oft gefragt, wie wir es machen sollten, besonders am Vortag. Alle arbeiteten auf Hochdruck, denn in zwei Stunden kam der Bürgermeister, Herr Lehrke. Ich war aber auch schon fast fertig, noch hier und da ein Feinschliff und dann war es auch schon fertig. Es sah echt gut aus! Mit den schwarzen und weißen Linien sah es wie eine richtige Bubbleschrift aus. Außerdem haben wir es hin bekommen, dass die Farben schön glänzten. Aber wir konnten uns nicht lange freuen, denn es ging weiter! Schließlich kam der Bürgermeister bald. Meine nächste Aufgabe war es, eine Skyline von Sehnde zu gestalten. Dazu sagte Frau Kraman, dass ich mir aus einer Kiste ein Beispiel holen sollte. Als ich es dann gefunden hatte, fing ich an: Als erste die Kreuzkirche von Sehnde. Ich habe die Umrisse mit Malercrepp abgeklebt, damit man nachher genau sprayen konnte. Danach fehlten noch die Fenster. Es war auch nicht schwer diese zu kleben. Nach der Kreuzkirche war der Wasserturm von Wehmingen dran. Der Turm musste oben rund sein wie eine Kuppel. Das war eine kleine Herausforderung, denn der Creppstreifen mussten in kleine Stücke gerissen werden und dann rund aufgeklebt werden. Jetzt fehlten nur noch die Fenster des Turmes. Es war aber auch einfach, die zu machen. Weiter ging es mit dem Kaliberg, was ebenfalls einfach war. Jetzt musste es aber schnell gehen, denn der Bürgermeister Herr Lehrke kam in einer Stunde! Wir mussten aber noch fünf Bullaugen, ein Schiff und noch viele Wellen ausfüllen. In einem Bullauge sollten unsere Namen verewigt werden und alle hörten auf mit dem was sie gerade taten und wir unterschrieben alle auf dem Beton.
Danach sind alle wieder sofort zu ihren Kunstwerken gegangen. Ich machte jetzt auf meiner Skyline weiter mit dem Rathaus von Sehnde. Das war das schwierigste der Skyline, denn es musste so aussehen, dass es den 3D Effekt bekommt, außerdem sollten auch noch Fenster gesprayt werden. Die anderen Kinder waren aber auch noch nicht fertig und nach einer Weile kam auch schon Herr Lehrke. Mit ihm kamen auch die Presse und Schaulustige! Jetzt standen über 20 Leute in Radtunnel. Herr Lehrke hielt eine Rede. Darin sagte er, dass wir den Radtunnel schön gestaltet haben und das wir wunderbare Ideen hatten. Ihm hat besonders die Vielfalt der Graffitis gefallen und er sagte auch, dass wir damit einen Teil der Stadt Sehnde verschönert hätten. Herr Lehrke sagte auch, dass der andere Teil des Tunnels im Laufe dieses Jahres von der KGS besprayt wird. Die Presse und wir haben aufmerksam zugehört. Am Ende des langen aber auch guten Vortrages hat jeder von uns Kindern einen Sehnder Beutel mit dem Löwen drauf bekomme. In dem Beutel war eine Tüte mit Gummibärchen ;). Alle applaudierten und danach hat die Presse uns noch Fragen gestellt und ein paar Fotos gemacht. Der Bürgermeister und der Rest, der mit ihm gekommen war, ging wieder. Aber wir waren noch nicht fertig! Ich musste noch die Fenster des Rathauses machen, was aber schnell ging. Die anderen machten weiter damit, mehrere Verbesserungen zu machen. Ein Schiff am Ende war jetzt auch fertig und auch der Okerwal, den Mike gesprayt hatte. Manche befüllten noch die letzten Bullaugen und Lea schrieb am Anfang des Tunnels, wo ein Strand gesprayt war, eine Gedicht von den drei Fischen. Nach einer halben Stunde waren alle fertig und wir konnten aufräumen! Stück für Stück entfernten wir die Plastikfolie vom Bordstein, die als Spritzschutz diente. Als dann alles weggeräumt war, samt Dosen und Tisch, gingen wir zum letzten mal rum und schauten uns alles an. Es war wirklich wunderschön geworden und das selbe sagte dann auch Frau Kramann. Manche Eltern warteten schon am Anfang des Tunnels und schauten sich es selbst an. Wenig später haben wir uns dann verabschiedet und sind nach Hause gefahren. Und wer es sich gerne selbst ansehen möchte, der sollte am Ende der Chausseestraße, da wo der Tunnel ist, hinkommen, denn das Graffiti-Kunstwerk kann sich wirklich blicken lassen. Mir hat diese Aktion gut gefallen, es waren gute Ideen im Vorfeld entwickelt worden und man hat bei dieser Aktion auch etwas gelehrnt! Ich würde diese Aktion im nächsten Jahr wieder wählen.
Paul -12 Jahre



              Viktoria
Graffiti Ferienpass Aktion

Die Ferienpass-Aktion Graffiti sollte eigentlich am Dienstag anfangen, aber ein paar Kindern wurde aufgetragen bei den Vorarbeiten zu helfen. Sie haben eine Stunde lang in der Sonne gestanden und haben versucht alles abzukleben. Aber sie sind nicht ganz fertig geworden, also haben wir es am Dienstag fertig abgeklebt. Am Dienstag haben wir eine Stunde früher angefangen als sonst, weil es am Nachmittag so schrecklich heiß wurde. Für ein bisschen Schatten haben wir uns einen Pavillon aufgebaut. Uns wurde gezeigt, wie wir eine Spraydose benutzen, außerdem hat jeder von uns eine Aufgabe bekommen. Wir haben losgesprüht was das Zeug hält. Irgendwann haben wir eine Pause gemacht. Wir haben um ca. 11 Uhr alles zusammengepackt und sind nach Hause gefahren. Wir haben richtig viel geschafft. Alle haben am Ende geschwitzt, aber es hat allen Spaß gemacht.
Am Mittwoch haben wir die ganze Zeit gesprüht. Wir hatten es etwas eilig, denn der Bürgermeister wollte um halb 11 kommen, um sich den Fahrradtunnel anzusehen. Wir versuchten, das Kunstwerk zu beenden, aber leider wurden wir nicht ganz fertig, als die Presse und der Bürgermeister kamen, um das Kunstwerk zu eröffnen. Der Bürgermeister hat eine Rede gehalten, in der er betonte, dass er sich freut, dass der Fahrradtunnel besprayt wurde und nicht mehr so farblos ist. Um ca. halb 12 sind der Bürgermeister und die Presse gegangen. Wir haben alles fertig gesprüht und die Schutzfolie abgezogen. Die hat vielleicht gestunken, weil sich Feuchtigkeit in der Plane angesammelt hatte. Um 14 Uhr sind alle nach Hause gefahren. Es war sehr anstrengend und auch sehr schön, und der Fahrradtunnel ist jetzt viel hübscher.

Lokales Bündnis für Familie
Herausgeber "Lokales Bündnis für Familie"
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sehnde
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