Sternfahrt der Feuerwehr - BfF_Sehnde

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Sternfahrt der Feuerwehr

Aktionen 2
Reiner Luck

Ein Höhepunkt bei den Ferienpassaktionen der Stadt Sehnde ist immer die Sternfahrt der Feuerwehr, an der sich die Ortsfeuerwehren der einzelnen Ortschaften mit einem reichhaltigen Programm beteiligen. 59 Kinder haben am Samstagmorgen aufgeregt vor dem Rathaus gewartet, bis es endlich hieß: "fünf Kinder zum Fahrzeug der Feuerwehr Ilten, sechs Kinder zum Fahrzeug der Feuerwehr Bolzum" und so weiter. Und dann ging es endlich los. Einmal kurz die Sirene aufheulen lassen und die Fahrzeuge setzten sich zu den verschiedenen Aktionen in Bewegung.


Am Gerätehaus Höver waren Wasserwerfer aufgebaut. Endlich mal selbst eine gewaltige Spritze in der Hand halten oder mit einem Wasserwerfer in den Teich schießen. Auch wenn man selbst mal einen Spritzer abbekam; das konnte die Freude an diesen Geräten nicht verderben. Außerdem trocknete die Sonne sofort und jeder konnte sehen, dass es dem Nachwuchs der Feuerwehr sichtlich Spaß machte.
In Müllingen-Wirringen konnten die Teilnehmer ein Einblick in das Sanitätswesen erleben. Auch das sind Dinge, die eine angehende Feuerwehrfrau oder ein angehender Feuerwehrmann beherrschen muss. Von der Ausstattung eines Einsatzfahrzeuges über das Verbinden bis hin zur stabilen Seitenlage wurde den Kindern alles gerne demonstriert. Ist doch klar, dass jetzt jeder weiß, wie man einen Verletzten richtig hinlegt.
Besonders spannend wurde es im Gerätehaus in Bolzum. Hier hatten die freiwilligen Helfer für Mutige eine Nebelstrecke aufgebaut. Mit Mundschutz statt Atemschutzmaske und mit einem als Sauerstoffflasche lackierten Feuerlöscher auf einer Sperrholzplatte konnten die Kinder einen abgesteckten Parcours auf Händen und Füßen im Kriechgang erkunden. Für den nötigen Qualm im simulierten brennenden Haus sorgte eine Nebelmaschine. Natürlich musste bei diesem Rettungsversuch auch eine verletze Person in Form eines Balles in dem erdachten Gebäude gefunden werden. Alles klappte prima und die Kinder haben auch alle wieder zum Ausgang zurückgefunden.
Zur Stärkung ging es in der Mittagspause nach Ilten. Im Gerätehaus in Ilten hatten die fleißigen Helferinnen und Helfer eine Stärkung vorbereitet. Schließlich kann man so einen langen Feuerwehreinsatz nicht ohne Essen und Trinken überstehen. In der Praxis bei der richtigen Feuerwehr sieht es mit der Versorgung leider nicht immer gut aus.
Eine tolle Abwechslung war die Fahrt auf dem Mittellandkanal. Das Schlauchboot der Feuerwehr lag am Steg des Rudervereins am Kanal bereit und lud zur Rundfahrt ein. Natürlich bekam jeder Passagier vor dem Betreten des Bootes eine Schwimmweste in seiner entsprechenden Größe angezogen. Bootsführer Lars Ascher gab Gas und dann ging es ab. Eine Stippvisite zur Schleuse und zurück. Es war auch mal ein Erlebnis, die Schleusentore vom Wasser aus zu sehen.
In Rethmar wurde es ganz besonders brenzlich. Dass man einen Fettbrand niemals mit Wasser löschen soll wurde dort eindrucksvoll demonstriert. Zunächst erfolgte eine einleuchtende Demonstration, wie sich Öl immer wieder über das Wasser schiebt. Und dann kam der praktische Teil. Gewöhnliches Speiseöl wurde in Brand gesetzt und auf Kommando wurde Wasser hinzugegeben. Eine gewaltige Wolke aus Feuer und Wasserdampf schoss aus dem Brennbehälter. "Und dann könnt ihr euch gut vorstellen, was diese Feuerwalze anrichten kann, wenn das in der Küche geschieht" lautete der eindringliche Hinweis.
In Haimar gab es eine Handspritze zum Üben. An einem bunten Haus musste in kurzer Zeit das Feuer in den Fenstern und am Schornstein gelöscht werden.

Nicht vergessen werden sollen die Gerätehäuser in Evern und Bilm, die sich auch an der Aktion beteiligt hatten. In Bilm standen Ballspiele auf dem Plan und in Evern gab es Feuerwehrmusik. Alles in allem eine gelungene Sternfahrt 2017.
Lokales Bündnis für Familie
Herausgeber "Lokales Bündnis für Familie"
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sehnde
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